Kinari, Suna, Asahi
Naturbelassen, Sand und Morgensonne. Warum die Farben japanische Namen tragen und was sie bedeuten.
Ame, Kawa und Tsuki tragen Namen, die vom Regen, vom Fluss und vom Mond erzählen. Da lag es nahe, auch den Farben eine eigene Sprache zu geben. Statt technischer Bezeichnungen haben sie Namen erhalten, die Bilder wecken, aus der Natur und aus stillen Momenten des Alltags.

Kinari 生成り
Kinari beschreibt in Japan den Ton von Baumwolle oder Seide, bevor sie gefärbt wird: ungebleicht und naturbelassen. Ein warmes, gebrochenes Weiss, das an unglasiertes Porzellan erinnert. Es wirkt hell und leicht und lässt feine Linien besonders klar hervortreten.
Suna 砂
Suna bedeutet Sand. Der Ton weckt Bilder von einem hellen Strand oder den geharkten Flächen eines japanischen Steingartens. Warm und zurückhaltend fügt er sich in fast jeden Raum ein und harmoniert besonders schön mit Holz und Leinen.
Asahi 朝日
Asahi ist die Morgensonne. Gemeint ist das weiche, leicht rosige Licht der ersten Stunde, wenn der Tag gerade beginnt. Die Farbe erinnert an gebrannten Ton und bringt eine sanfte Wärme in den Raum.
Drei Töne, eine Familie
Alle drei Farben sind matt, warm und unaufdringlich. Sie lassen der Form den Vortritt und passen auch untereinander zusammen, ob eine Vase allein steht oder mehrere nebeneinander.
